Kirchheim -Teck 2.2.2016

Neue Studie ermittelt geringere  Zeitaufwand bei  analogen Überwachungssysteme gegenüber  IP- basierender Videoüberwachung.



Wie das unabhängige Institut- IPV (Institut für professionelle Videotechnik in Neumünster) ermittelt hat verursacht ein IP - basiertes Videoüberwachungssystem höhere Folgekosten als  ein analoges Überwachungssystem. Die unter der Leitung eines unabhängigen Ingenieurs erstellte Studie räumt mit einigen falschen Annahmen über Kostenstrukturen auf und bestätigt die insgesamt

günstigeren Kosten der analogen Video-Überwachung.

Laut  der IPV - Studie ist die Nachbearbeitung bei  analogen Kamerasystemen deshalb auch billiger, als bei einem IP - basierten System, weil durch den Einsatz von einem automatisch gesteuerten High - Speed - Dome mit Objektiven bis zu 500x Zoom schon bei der Aufnahme in Sekundenbruchteilen die später gewünschten Bilddetails aufgenommen werden können. IP - Kameras mit Megapixelbildern benötigen hierfür einen zusätzlichen Zeitaufwand und Kostenaufwand für die  spätere Bildbearbeitung, der Ausschnittsvergrößerung. Die  Nachbearbeitung bei Videosystemen ist ein wesentlicher Kostenfaktor, der von den meisten Planern völlig außer acht gelassen wird.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Bildübertragung bei analogen Kameras in Echtzeit über Kabelstrecken bis zu einem oder mehreren Kilometer erfolgen kann. Die derzeitige Argumentation der IP–Kamera-Hersteller, so der Sicherheitsexperte Walter. C. Dieterich,  erinnert an die Argumentation der UVV - Kassen, die in den 90er Jahren noch die Fototechnik mit Megapixelbildern als das „Non plus Ultra „ im Bankenbereich angesehen hatte.

Die damalige Fototechnik war dieselbe wie jetzt bei der IP -Technik: weitwinklig aufnehmen  mit nur  einer Kamera und später den gewünschten Ausschnitt  aussuchen und vergrößern. Durch die neue Task-Video Technologie mit vorprogrammierbarer  Steuerung  wie Autotracking, Personenerkennung und  Handlungserkennung ist es heute aber möglich, bereits bei der Aufnahme,  die Kameras auf den später gesuchten Bildausschnitt und die später gesuchte Handlung automatisch hineinzoomen zu lassen, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Eine entsprechende Software schickt diese Videosequenzen dann per Internet auf jeden gewünschten Arbeitsplatz.

 

 

Schulung zum externen Datenschutzbeauftragten

Weshalb ist ein externer Datenschutzbeauftragter kostengünstiger?

Die nicht datenschutzkonforme Videoüberwachung führt zu einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, der informationellen Selbstbestimmung oder des Rechts am eigenen Bild und kann Ersatzansprüche, z.B. nach zivilrechtlichen Vorschriften § 823 und §1004 BGB Bürgerliches Gesetzbuch, § 22 Kunsturhebergesetz, sowie zusätzlich noch Bußgeld und Strafen, z.B. nach § 43 und § 44 BDSG oder § 201a Strafgesetzbuch auslösen.


Die Landesdatenschutzbehörde in NRW hat nun bei einem Filialunternehmen das Bußgeld in eine neue Dimension gebracht.

Insgesamt verhängte das LDI-NRW gegen Mr. Wash ein Bußgeld in Höhe von 64.000 EUR, das sich allerdings aus zwei Komponenten zusammensetzt. Zum einen wurde wegen der unzulässigen Videoüberwachung 54.000 EUR fällig, darüber hinaus belegte die Behörde das Unternehmen aber noch mit einem zusätzlichen Bußgeld in Höhe von 10.000 EUR, weil es trotz gesetzlicher Erforderlichkeit keinen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt hatte.


Ausbildung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten

  

Eckpunkte zum Arbeitnehmer-Datenschutz

Der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat Ende 2010 den Gesetzentwurf  zum Arbeitnehmer-Datenschutz vorgelegt. Das Bundeskabinett hat ihn bereits gebilligt. Mit dem Gesetzentwurf sollen Arbeitnehmer besser vor Überwachung und Bespitzelung geschützt werden. Generell sollen Arbeitgeber Daten nur erheben und nutzen dürfen, soweit dies für die konkrete Beschäftigung oder die Beurteilung einer Bewerbung erforderlich ist. Die Crux der Merkel-Regierung, auch bei diesem Gesetz - es tut sich nicht. Auch heute Im Jahre 2017 ist das Gesetz noch nicht verabschiedet. Hier einige Eckpunkte:

Sind ärztliche Untersuchung vor der Einstellung zulässig?

Ja. Sie sollen auch künftig erlaubt bleiben, wenn die Tätigkeit mit bestimmten gesundheitlichen Voraussetzungen verbunden sind. 

Dürfen Daten aus dem Privatleben abgefragt werden?

Vor der Einstellung darf sich der Arbeitgeber nur noch aus offenen Quellen im Internet über den Bewerber informieren. 

Sind Videokameras am Arbeitsplatz zulässig?

In öffentlichen Bereichen, etwa an den Kassen eines Supermarkts, sollen sie erlaubt sein, um Eigentum und Hausrecht zu schützen.

Für nicht-öffentliche Bereiche von Betrieben, etwa Lagerhallen, gelten andere Kriterien. Voraussetzung für die Videoüberwachung dort ist ein wichtiges betriebliches Interesse, und die Kameras müssen kenntlich gemacht werden. Eine dauerhafte Überwachung von Mitarbeitern in jeglicher Produktionsstätte sei nicht per se zulässig, erklärte de Maizière dazu. Heimliche Videoüberwachung, wie sie bislang beispielsweise zur Aufdeckung von Straftaten erlaubt war, soll nach dem Gesetzentwurf grundsätzlich verboten werden. In Toiletten, Duschen, Schlafräumen und Umkleideräumen dürfen generell keine Kameras hängen.

Darf der Chef die Nutzung von Telefon und Internet überwachen?

Ja, aber nur stichprobenartig, wenn er die private Nutzung verboten hat. Die Inhalte von Telefonaten sollen besonders geschützt werden.

Wie kann der Arbeitgeber Korruption und Straftaten bekämpfen?

Für diese Zwecke darf er alle vorhandenen Daten verwenden. Ein automatischer Datenabgleich soll laut Entwurf aber nur eingeschränkt zulässig sein. Eine heimliche Überwachung soll nur bei einem konkreten Verdacht erlaubt sein. Auch dann aber dürfen keine Kameras verwendet werden. Beauftragte Detektive dürfen gegen die für Arbeitgeber geltenden Regeln nicht verstoßen und etwa den privaten Kernbereich, insbesondere die Wohnung, nicht verletzen.

 

Pressemitteilung


Cash-Plus ist ein Produkt der Firma Videotronic-Videosystem in Kirchheim- Teck. Walter C. Dieterich  von Videotronic-Videosystem ist seit 1982 Distributor für Videoüberwachungs-Systeme und  bietet aktuelle, Komponenten für die Videoüberwachung unter den Namen: VC Videocomponents, Cash-Plus, VideoControl, Exxis, Kassko und Videotronic an.

Auf der Internetseite www.cash-plus.eu sind Informationen für:

- Anwender (Einzelhändler,Gastronomen,Filialisten)

- Architekten & Elektro-Planungsbüros
- Kassenhersteller, Alarmanlagen- und Zutrittskontroll-Hersteller

- IT-, Alarmanlagen- und Kassensystemhäuser

- Dienstleister, Leitstellen, Detekteien - Organisationen & Verbände


Angeboten werden  Informationen zur Integration der Videotechnik in jegliche Anwendung mit Datenschnittstellen und Workshops  zur Videoüberwachung im Kontext zum Datenschutz und Arbeitsrecht.