Weshalb betrügen Menschen  ?

Diese Frage ist so alt wie die Menschheit, könnte man meinen.

Die Antwort ist  jedoch recht simpel - oder doch nicht?

Die jüngsten Ereignisse der letzen Finanzkrise zeigen, dass die Gier einzelner Menschen imstande ist, in bislang unfassbare Betrugsdimensionen vorzustoßen.

Der frühere Börsenhändler und verurteilte Betrüger Nick Leeson wirft den Banken eine mangelhafte Kontrolle vor.

Viele Psychologen vertreten folgende Meinung:

Vier entscheidende Punkte die Mitarbeiter zu Betrügern werden lassen  

  1. Die einfache Gelegenheit zur Tat
  2. Das geringe Entdeckungsrisiko
  3. Die Bedingungen im Unternehmen
  4. Die Persönlichkeit des Mitarbeiters

Punkt 1 und 2 kann mit  technischen Geräten, wie Cash-Plus und/oder Kassko schnell und nachhaltig geändert werden. Punkt 3 haben Sie als Geschäftsinhaber oder Marktleiter in der Hand. Punkt 4 lässt sich nur durch einen Personalwechsel ändern.

Nahezu täglich mussten wir  ihm Rahmen der Finanzkrise von  "Milliarden - Verlust - Meldungen" unserer Landesbanken lesen. Was fehlte, da sind sich alle Experten einig, war die Kontrolle der dafür verantwortlichen Politiker.

Daselbe gilt für Ihr Geschäft, wenn keine Kontrolle, keine Aufsicht durch Menschen erfolgt, auch über den Umweg von Kameras, dann ist das Entdeckungsriko zu gering. Eine Kassiererin, die täglich Umgang mit Bargeld hat, findet somit ideale Gelegenheiten zur Tat vor.

Das ist die gute Nachricht - es gibt ehrliche und integre Mitarbeiter

Bei einem Menschen, wie dem Dalai Lama würde niemand auf den Gedanken der Kontrolle kommen. Ein integrer Mensch widersteht jeder Versuchung und bleibt ehrlich aufgrund seiner  Persönlichkeit. Ob Ihr neuer Mitarbeiter integer ist können Sie mit dem PIT-Test feststellen.

Ein verantwortungsbewußter Arbeitgeber hat die Pflicht zur Aufsicht, damit er seine Mitarbeiter nicht in Versuchung führt.

Was sagt die Kirche zur Versuchung:

1. Selig ist, wer der Versuchung standhält. Jakobus 1 Vers 12, Wer versucht wird, wird von der eigenen Begierde gelockt.

2. Der böse Trieb des Menschen erneuert sich jeden Tag. Talmud Bavli Sukka 52

Anfangs ist der böse Trieb wie ein Vorübergehender, dann wie ein Gast und zuletzt wie ein Hausherr.